Zwei schlechte Kandidaten – deshalb 2 x NEIN!
Der BSW-Kreisverband OPR spricht sich dafür aus, bei der Landratsstichwahl am 28.06. beide Kandidaten abzulehnen.
Einerseits sind 16 Jahre Ralf Reinhardt mehr als genug. Sein Wahlkampf war pure Schönfärberei und blendete Missstände im Landkreis nahezu vollständig aus. Wer ihn wählt, stimmt für Stagnation und fehlende Bürgernähe. Es darf außerdem kein Dauerabonnement auf den Landratsposten geben. Statt Filz und Verkrustung brauchen wir Transparenz und Dynamik.
Auch AfD-Kandidat Torsten Arndt überzeugt nicht. Im Wahlkampf offenbarte er massive Kenntnislücken bei Zahlen und Fakten, die den Landkreis betreffen. Zu wichtigen Fragen wie der Zukunft der Krankenhäuser, dem Ausbau der Verkehrswege oder dem Umgang mit schwindenen Finanzmitteln waren von ihm keine überzeugenden Antworten zu hören.
Soll man Arndt trotzdem wählen, um den „etablierten Parteien“ eins auszuwischen? Oder Reinhardt als das „kleinere Übel“, wie CDU und Linke jetzt plötzlich finden?
Wir halten beides für keine gute Idee. Es gibt keinen Zwang, schlechte Kandidaten zu wählen. Man kann auch sein Recht in Anspruch nehmen,
nicht zur Wahl zu gehen oder beide Kandidaten auf dem Wahlzettel zu streichen. Wenn sich viele Menschen dafür entscheiden, erreicht kein Kandidat das nötige Quorum von 15 Prozent der Wahlberechtigten. In diesem Fall entscheidet der Kreistag über den künftigen Landrat. Und - dabei können sich auch neue Kandidaten bewerben, die an der Direktwahl nicht teilgenommen haben. Diese Chance sollte